© Janice Carissa

»Mit gerade einmal 19 Jahren zeigte der US-amerikanische Solist […] eine technisch überragende Leistung. Der junge Student mag schüchtern [..] wirken, am Klavier riss er Orchester und Publikum hin.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Feinfühlig, pendelnd zwischen Melancholie und Aufruhr, geht er den expressiven Fäden des Werkes nach, schält Melodien mit faszinierender Deutlichkeit aus dem virtuosen, fülligen Klaviersatz heraus.«

Verlagsgruppe Rhein-Main

Biografie • Eric Lu

Der 20-jährige Pianist Eric Lu erwirbt sich schnell einen internationalen Ruf als junger Pianist mit großem Erfolg und einer unverwechselbaren musikalischen Stimme. Vom International Piano-Magazine als „seriöser, reifer Musiker“ charakterisiert, ist Lu der 1. Preisträger des Internationalen Deutschen Pianistenpreises 2017 in Frankfurt, wo er auch den Publikumspreis fast einstimmig gewann, ebenso ist er 1. Preisträger der Leeds International Piano Competition 2018.

Eric Lu wurde erstmals im Alter von 17 Jahren als Preisträger des Internationalen Fryderyk-Chopin-Wettbewerbs 2015 in Warschau bekannt. Er wurde einer der jüngsten Preisträger in der Geschichte des prestigeträchtigen Wettbewerbs. Zuvor erhielt er im selben Jahr den 1. Preis beim 9. US-amerikanischen Chopin-Wettbewerb in Miami, wo er auch den Preis für die beste Konzertperformance erhielt.

Nach diesen Erfolgen erhielt Lu in den vergangenen zwei Jahren Einladungen zu vielen wichtigen Veranstaltungsorten auf der ganzen Welt, darunter die Carnegie Hall in New York, das Auditorio Nacional in Madrid, die Alte Oper in Frankfurt, die Warschauer Nationalphilharmonie in der Jordan Hall in Boston, die Nationale Konzerthalle von Taipei, die Konzerthalle von Peking, das Strathmore Music Center in Washington DC, die Konzerthalle von NOSPR in Katowice, die Krakauer Philharmonie, das Princetons Richardson Auditorium, uvm. Eric Lu hat auf verschiedenen prestigeträchtigen Festivals mitgewirkt, darunter zweimal die Rückkehr zum Chopin und sein Europafestival in Warschau, das Internationale Duszniki Chopin Festival in Polen und das Nohant Chopin Festival in Frankreich. Im Anschluss an den Chopin-Wettbewerb tourte er mit den Warschauer Philharmonikern durch Japan und Korea und trat in Hallen wie der Tokyo Metropolitan Hall, dem Seoul Arts Center, der Osaka Symphony Hall und dem Sapporo Arts Center auf.

Lu hat intensiv mit vielen Orchestern zusammengearbeitet, darunter das Warschauer Philharmonie Orchester, das Minnesota Orchestra, die Staatskapelle Halle, die Nationalphilharmonie, die Qatar Philharmonics, die Arthur Rubinstein Philharmonics, das Orchester des 18. Jahrhunderts, die Orquestra Clasica Santa Cecilia, die New Jersey Symphonie, die Sinfonietta Cracovia, die Posen und Kielce Philharmonics, das Cincinnati Chamber Orchestra, die Xiamen Philharmonie, etc.

Seine Debüt CD wurde unter dem Fryderyk Chopin Institut in Warschau veröffentlicht, aufgenommen vom Chopin Wettbewerb 2015, wo seine Auftritte Zuschauer aus der ganzen Welt fesselten. Seine zweite CD, live in Nürnberg aufgenommen, zeigt Spätwerke von Mozart, Schubert und Brahms und wurde im April 2018 unter dem Label GENUIN veröffentlicht.

Eric Lu ist bei mehreren früheren internationalen Wettbewerben erfolgreich gewesen und gewann erste Preise beim Internationalen Chopinwettbewerb für junge Pianisten in Moskau (2014), beim Minnesota International e-Piano Junior Wettbewerb (2013) und bei der XII Ettlingen International Competition in Deutschland ( 2010). Er erhielt auch den Tabor Foundation Piano Award an der Verbier Festival Academy 2015.

Lu wird von der New York Classical Review als Musiker von „außergewöhnlicher musikalischer Sensibilität“ beschrieben, und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lobte seine „phänomenale technische Meisterschaft“. Der Kritiker Michael Moran vom Duszniki Chopin Festival schrieb über die Aufführung: „Der Ton, den er produzierte, war leuchtend, die Artikulation faszinierend und aufregend, das Legato und Bel Canto verzweifelt. Die Klangwelt von jedem, wie Lu es produzierte, war einfach atemberaubend und faszinierend“. Nach seiner Aufführung von Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 3 während des Finales des Internationalen Deutschen Pianistenpreises schrieb der Darmstädter Echo: „Lu erhielt tosenden Applaus nach einer unglaublichen Aufführung des Werkes. Zwischen Melancholie und Aufruhr oszillierend, folgt er den expressiven Themen des Werkes mit Sensibilität und schält Melodien mit faszinierender Klarheit aus dem virtuosen, dicht geschriebenen Klavierpart. „So schrieb Stuart Isacoff über seinen Auftritt bei der Leed’s Competition:

„Aber der beeindruckendste Spieler des Tages war Eric Lu vom Curtis Institute, der mit 20 Jahren auch der Jüngste zu sein schien. Es braucht Mut, Mozart bei einem Wettbewerb zu wählen – es ist leicht, bei der Aufführung dieses Komponisten zu viel oder zu wenig zu machen. Seine Sonate in C K 330 war einfach lieblich: lyrisch und warm, die rhythmischen Synkopen hervorbringend, aber nicht überbetont. Dieses Spiel hatte eine Qualität, die zu Mozarts Zeiten am meisten geschätzt wurde: guter Geschmack. Aber was diesen Pianisten am meisten auszeichnete, war seine Konzentration auf das Geschichtenerzählen am Klavier. Das galt auch für Chopins Barcarolle, die leicht unter zu viel Gleichheit leidet. Es war zart, innig und atmosphärisch, ohne in den Impressionismus abzusteigen. Lu’s Gebrauch der Pedale war meisterhaft. “

Eric Lu studiert derzeit am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Profs. Jonathan Biss und Robert McDonald. Er ist auch ein Schüler des Pianisten Dang Thai Son. Im Alter von 6 Jahren begann er Klavierunterricht bei Frau Dorothy Shi. Zuvor, während seiner Zeit an der New England Conservatory Preparatory School, studierte erm it Alexander Korsantia und A. Ramon Rivera.

Diskografie

Bilder

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