»künstlerische Raffinesse, die weit über das Übliche hinausgeht«

American Record Guide

»[..]Levkovichs Rachmaninow ist Weltklasse[..]er macht aus jeder Präludie ein neues Erlebnis[..]«

FAZ

»Keine Note überlässt er dem Zufall[..]ein ganz außergewöhnlicher Pianist[..]gesanglich elegischen Erzählung bis hin zu schmerzlichen, gar bedrohlichen Passagen[..]«

MZ

Biografie • Dmitri Levkovich

Der in der Ukraine geborene kanadische Pianist und Komponist Dmitri Levkovich wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für seine „künstlerische Raffinesse, die weit über das Übliche hinausgeht“ gelobt. Sowohl seine Mutter als auch sein Vater sind Pianisten und sein Vater ist darüber hinaus ein berühmter Komponist.


Dmitri Levkovichs Aufführungen haben ihn an viele Orte auf der ganzen Welt geführt. Er ist in der Carnegie Hall aufgetreten, im Nationalen Zentrum der darstellenden Künste in Peking, im Théâtre des Champs Élysées, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Großen Saal der Gulbenkian-Stiftung in Lissabon, in der Warschauer Philharmonie und in der Konzerthalle des Mariinski-Theaters in St. Petersburg. Er hat mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Wladimir Spiwakow, Jahja Ling, George Pehlivanian, Markus Stenz und Sebastian Weigle zusammengearbeitet und ist mit Orchestern wie dem Cleveland Orchester, dem Sinfonieorchester Utah, dem Chinesischen Nationalorchester, dem Gulbenkian Orchester und dem hr-Sinfonieorchester aufgetreten.
Viele seiner Auftritte wurden auf Fernseh- und Radiokanälen ausgestrahlt. Dmitri Levkovich wurde zur Teilnahme an zahlreichen Musikfestivals eingeladen, so beispielweise zum Deer Valley-Musikfestival, zum New Contemporary Piano Faces-Festival im Mariinski, zum Gergiev Festival in Rotterdam, zu den Salzburger Pfingstfestspielen, zum International Keyboard Institute & Festival New York, nach Ravello sowie den Weilburger Schlosskonzerten.
Seit er die Wettbewerbsbühne im Jahr 2005 betreten hat, hat Dmitri Levkovich siebzehn Spitzenpreise bei internationalen Klavierwettbewerben erhalten, einschließlich Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb China, beim Cleveland-Wettbewerb, beim Wettbewerb José Iturbi, beim Gina Bachauer-Wettbewerb für internationale Künstler und erhielt den Vendôme-Preis. Mehrmals gewann er Publikumspreise sowie Auszeichnungen für die beste Interpretation von Chopins Musik. Zuletzt erhielt Dmitri Levkovich den Internationalen Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt. Dieser Erfolg hatte Auftritte in Bangkok, Bratislava, Doha, Mailand, Sacile, Shanghai, Tiflis, im Großen Saal und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und in der Alten Oper Frankfurt zur Folge sowie Auftritte auf renommierten Festivals. Seine CD mit den 24 Präludien von Rachmaninow, auch Teil seiner Förderung durch das International Piano Forum, dem Initiator und Ausrichter des Internationalen Deutschen Pianistenpreises, erschienen beim Label „Piano Classics“, wurde für den International Classical Music Award (ICMA) 2016 nominiert.
Dmitri Levkovich fühlt sich geehrt, elf Jahre bei dem großartigen Sergei Babayan Klavier studiert zu haben. Sein erster Studien-Abschluss jedoch war im Bereich der Komposition (Curtis Institute of Music). Seine Kompositionen wurden bereits von Orchestern in den USA und in Europa aufgeführt. Der Stil seiner Musik wird in der Broad Street Review Philadelphia wie folgt beschrieben: „… die Musiker konnten direkt in die berührenden Melodien eintauchen, große Emotionen entsteigen Levkovichs langsamen Sätzen.“ Er hat bereits an mehreren Hochschulen weltweit Klavier- und Kammermusik-Meisterklassen geleitet, seine Unterrichtserfahrung begann als Assistent von Sergei Babayan. Als Jurymitglied war er bei zahlreichen Klavierwettbewerben tätig.
Dmitri Levkovich ist wohnhaft in Manhattan, New York.

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Presse

  • »Dass sich der Pianist Dmitri Levkovich vor nunmehr vier Jahren den Internationalen Deutschen Pianistenpreis gegen starke internationale Konkurrenz erspielte, war wohl seiner Spannweite zwischen persönlicher Ausdruckskraft und virtuosem Spielimpuls zu verdanken. […] Levkovich widmete sich den überwiegend zarten Miniaturen (Schumann’s ‚Kinderszenen‘) mit aller Sorgfalt und […] ohne überzogenes Sentiment. Bezeichnenderweise kam der Klavierlöwe […], etwa im Attacca-Anschluss mit der zu Recht gefürchteten ‚Toccata‘ op. 7 am Ende einer weiten Wanderung, die mit einem kontrastreichen Sonaten-Trio Scarlattis glücklich begonnen hatte, zur Geltung. Hier dominierte der pianistische Furor uneingeschränkt. […]«

Gerhard Schroth, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juni 2017

 

  • »Dmitri Levkovich […] nutze Chopins b-Moll Sonate zu einem fulminanten Start mit weiten Spannungsbögen und brillant repetierten Akkordketten, die sich im Scherzo noch steigerten. […] Auch den atemberaubenden Schwierigkeiten von Rachmaninows Sonate Nr. 2 stellte sich Levkovich elanvoll, ohne aber feinere Details aus dem Auge zu verlieren.«

Gerhard Schroth, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Feuilleton), 22. Oktober 2016

 

  • »Von Beginn an, der mit Chopins Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35 bestritten war, bis zu Rachmaninows b-Moll-Sonate op. 36, herrschte eine scharf geränderte, pointierte, glasklare und direkt zugriffige Präsenz des Spiels vor. Bei Chopin erbrachte das einen ungewöhnlich rauen, ja harten, aber ebenso aufgewühlten Ton. Bei Rachmaninow lies es die ständige Umrankung des Melodiegerüsts mit ihrem typischen Blendwerk des Tastensurfens- und steppens schön auskristallisieren. […]«

Bernhard Uske, Frankfurter Rundschau (Musik), 16. Oktober 2016

  • »Levkovich machte den Anfang und zeigte in Chopins zweiter Sonate (b-Moll) sogleich virtuoses Geschick und musikalische Tiefe […]. Levkovichs Deutung von César Francks Präludium, Choral und Fuge nahm sich ebenso ausgereift wie durchdacht aus und stand an Eindringlichkeit und virtuoser Finesse der abschließenden zweiten Sonate Rachmaninows kaum etwas nach. Mit diesem Feuerwerk an Fingerfertigkeit und Virtuosität verabschiedete sich der Interpret.«

Matthias Gerhart, Frankfurter Neue Presse (Kultur), 17. Oktober 2016

 

  • »Sein emotionsgeladener Zugriff auf Chopins berühmte b-Moll-Sonate verband ausgeprägtes musikalisches Feingefühl mit einer kompromisslosen Leidenschaft, die bis in die tiefsten Regionen der düsteren Sonate vordrang. […] Auch in César Francks Präludium, Choral und Fuge op. 21 zeigte sich Levkovich als einfühlsamer Gestalter romantischer Seelenlagen, die er mit kraftvollem, auch vor klanglichen Härten nicht zurückschreckendem Anschlag ins Ekstatische steigerte.«

Silvia Adler, Allgemeine Zeitung Mainz, Wiesbadener Kurier (Feuilleton), 19. Oktober 2016

 

  • »…Nun gibt es zwei Wege, ein Publukum zu erobern: es mit poesievollen Klanggespinsten zu bezaubern oder mit geballter Virtuosität zu überrumpeln. Dmitri Levkovich vereinte Sie überlegen, indem er auf zart getönte Präludien Rachmaninows eine stürmische Wanderer-Phantasie Schuberts sowie die Vier Etüden op. 2 Prokofjews folgen ließ…«

Gerhard Schroth, Frankfurter Allgemeine Zeitung – 5 April, 2016