»Lange haben wir auf ein solch gigantisches Talent gewartet und hier ist sie: Ching-Yun Hu, die fantastische Taiwanerin, ist nicht nur eine großartige Pianistin, sie ist vor allem ein Mensch, der Musik spielt – so menschlich ist jeder von ihr produzierte Ton. Sie spielt, spricht, betet und was nicht noch alles. Ein Natur-Phänomen.«

Yediot Acharonot [Israel]

Biografie • Ching-Yun Hu

Als »…erstklassiges Talent« bezeichnet und gelobt für ihre »… poetische Verwendung von Farben und souveräne expressive Phrasierung…« (The Philadelphia Inquirer) wird die renommierte taiwanesischamerikanische Pianistin CHING-YUN HU für ihre blendende Technik, ihre musikalische Intensität und direkt kommunikativer Performance-Stil weltweit anerkannt und gefeiert.
Mit dem Sieg des 12. Arthur Rubinstein Internationalen Klaviermeisterwettbewerb in Tel Aviv, Israel, wo sie auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, blühte die Konzertkarriere von Ching-Yun Hu auf. Sie wurde auf allen fünf Kontinenten mit einer Vielzahl von Engagements gefeiert.

Direkt im Anschluss wurde sie für eine Siebenstädter Tour durch Israel eingeladen, auf die eine besondere Einladung des Israelischen Philharmonischen Orchesters folgte, Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 zu spielen, eine Woche nach Übermittlung der Einladung. Ein Jahr später gewann sie die Artists Guild Competition in New York City. Während der Saison 2016 – 2017 gab Frau Hu die Weltpremiere von Yiu-kwong Chung’s Klavierkonzert „The Red Cliff“ mit dem Kammerorchester von Philadelphia und Dirk Brosse im Kimmel Center. Sie spielte die Aufnahme von „Before the Wresting Tides“ von Jeremy Gill für das Boston Modern Orchestra Project mit Gil Rose in der Boston’s Jordan Hall ein.

Als nächste Konzerte wird Frau Hu ihren vierten Auftritt mit dem Taipei Chinese Orchestra in Taiwan präsentieren um daraufhin nach Deutschland an die Alte Oper Frankfurt zurück zu kehren, sowie bei den Weilburger Schlosskonzerten mit Beethovenkonzerten Nr. 1 und 2 mit der Staatskapelle Halle zu spielen. Sie wird mit dem Daejeon Philharmonic Orchestra in Südkorea auftreten und wird bei verschiedenen Konzerten und Kammermusikauftritten in den Vereinigten Staaten, Taiwan und China zu hören sein.
In der Saison 2015-2016 gab Ching-Yun Recitals in New York, Philadelphia, Miami, Tel Aviv, Budapest, sowie an der Musikmesse Frankfurt und trat für das Galakonzert des Los Angeles Chamber Orchestra unter Jeffrey Kahane auf. Ebenfalls spielte sie auch mit den Wyoming-, Bozeman- und Topeka-Symphonieorchestern, sowie dem Orquestra Petrobras Sinfônica und dem Orquestra Filarmônica do Espírito Santo in Brasilien, dem chinesischen Orchester Taipeh beim Internationalen Musikfestival von Macau und dem New Yorker Massapequa Philharmonic Orchestra. Ching-Yun Hu gab ihr Debüt mit dem Philadelphia Orchestra im Jahr 1999. Sie präsentierte sich in renommierten Konzerthallen auf der ganzen Welt, darunter die Weill Recital Hall, die Carnegie Hall und die Lincoln Center‘s Alice Tully Hall, der John F. Kennedy Center für darstellende Künste, das Aspen Music Festival, die Wigmore Hall und das Southbank Center in London. Ebenso zählen dazu der Salle Cortot in Paris, das Concertgebouw in Amsterdam, der Herkulesaal in München, das KlavierRuhr Festival, die Franz Liszt Akademie für Musik in Budapest, das Duszniki-Dzroj Chopin International Festival und die Rubinstein Philharmonie in Polen, das Opernhaus in Tel Aviv, das Nationale Konzerthaus in Taipei und Japans Osaka Hall. Frau Hu ist auch ein häufiger Gastkünstler bei ausgeprägten Musikfestivals auf der ganzen Welt. Als begeisterte Chopin-Interpretin zeichnete Ching-Yun Hu als Debüt eine All-Chopin-CD auf, die 2011 von dem taiwanesischen Label ArchiMusic veröffentlicht wurde. Mit diesen Aufnahmen gewann sie Taiwans Goldenen Melodie-Preis für das beste klassische Album des Jahres. Im Herbst 2013 wurde die zweite CD – Musik von Granados, Mozart und Ravel – mit CAG Records veröffentlicht.
Geboren in Taipei, gab Ching-Yun ihr Konzertdebüt im Alter von 13 Jahren auf einer Tour in Japan und Taiwan. Ein Jahr später zog sie in die Vereinigten Staaten, um ihre musikalische Ausbildung an
der Juilliard School fortzusetzen, die mit Herbert Stessin zusammenarbeitete. Sie arbeitete mit Sergei Babayan am Cleveland Institute of Music und erhielt zusätzliche Anleitung von Karl-Heinz Kammerling in Deutschland. Neben ihren Konzerten ist Frau Hu eine engangierte Botschafterin für die Förderung der klassischen Musik. Sie gründete das Yun-Hsiang International Music Festival in Taipei im Jahr 2012 und die Philadelphia Young Pianists Academy (www.pypa.info) im Jahr 2013, ein Klavier-Festival, das am Curtis Institute of Music jeden Sommer stattfindet.
Ching-Yun Hu lehrt an der Klavier-Fakultät des Esther Boyer College of Music an Dance an der Philadelphia’s Temple University. Sie ist Gastprofessorin an der Shenzhen Arts School und
Ehrenkünstlerin des Henan Cultural Center in China. Sie wird durch das International Piano Forum und dem Internationalen Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt unterstützt und vertreten.

Diskografie

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Presse

  • »Ein Sanftes und elegantes Spiel zeichnete die junge Pianistin Ching-Yun Hu aus, nicht nur im berühmten Rondo aus Mozarts A-Dur-Sonate (‚All turca‘), sondern auch in den zarten Variationen Chopins über die Mozart-Arie […] aus der Oper ‚Don Giovanni‘. Mit zahlreichen Preisen ausgestattet, entwickelte die junge Künstlerin reichlich Selbstbewusstsein und musikalische Persönlichkeit, die ganz ausgezeichnet mit ihrer natürlichen Virtuosität korrespondiert. In Rachmaninows zweiter Sonate kulminierten diese Fähigkeiten in einem wahren Spielrausch. […]

Matthias Gerhart, Frankfurter Neue Presse (Kultur), 30. Juni 2017

 

  • »[…] Für die Taiwanerin [..] war der Flügel Instrument zu leidenschaftlicher Hochglanz-Pianistik.«

Doris Kösterke, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Kultur), 01. Juli 2017

 

  • »Wir haben seit Jahren auf ein solch gigantisches Talent gewartet und hier ist sie. Ching-Yun Hu, die erstaunliche Taiwanerin, ist nicht nur eine großartige Pianistin, sie ist allem voran ein Mensch, der Musik spielt; so menschlich in jeden Klang, den sie erzeugt. Sie spielt, redet, betet. Ein Phänomen der Natur.«

Yediot Acharonot, Israel

 

  • »Sie hat die Spannung von Brendal, Perahia’s Gefühlsbetontheit und Barenboin’s Tiefe. Werden wir zeugen der Geburt einer neuen Martha Argerich?«

Yediot Acharonot, Israel

 

  • »In Bezug auf technische Brillanz gesprochen, erinnere ich mich nicht daran jemals so begeistert gewesen zu sein, sogar nicht von Horowitz’s Aufführung desselben Werks.«

New York Concert Review

 

  • »…Auch im technisch geballten Repertoire der Taiwanesin Ching-Yun Hu jagten sich die ekstatischen Höhepunkte, die schon in Skrjabins zweiter Sonate über alle dynamischen Grenzen hinweg…«

Gerhard Schroth, Frankfurter Allgemeine Zeitung – 5 April, 2016